01.10.2016

k.A.

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Ein kühner Ratschlag

Im Auftrag Gottes gibt Jeremia dem König einen abenteuerlichen Ratschlag: „Geh hinaus zum Heer der babylonischen Belagerer, und du wirst am Leben bleiben. Obendrein wird dann die gesamte Stadt Jerusalem verschont. Andernfalls geht es dir an den Kragen, und die Stadt wird verwüstet“. Zu den Feinden hinausgehen? Das bringt Zedekia doch nicht fertig. Er bleibt, wo er ist. Sicher ist sicher. „Hoffentlich erfährt keiner von Jeremias Worten“, ist seine einzige Sorge. Am Ende landet Jeremia wieder im „Wachthof“ des Palastes, und es kommt, wie es kommen muss: Jerusalem wird vom babylonischen Heer erobert (28). Hätte Zedekia es gewagt, auf Gottes Rat hin zu den Babyloniern zu gehen, wäre alles anders gelaufen. Aber so kommt alles, wie Gott es durch Jeremia angekündigt hatte. Gott lässt keinen von uns einfach ins Unglück rennen. Meist nehmen wir vorher deutlich wahr, wie er uns warnt: durch die Worte der Bibel, durch gute Freunde, durch das eigene Gewissen, durch schlechte Erfahrungen anderer. Die Frage ist nur: Wollen wir darauf hören? Lassen wir uns korrigieren oder setzen wir unseren eigenen Kopf durch? Lasst uns auf Gott hören und bereit sein, uns an den Stellen zu ändern, wo es nötig ist!

Jeremia 38,14-28

Lesestipp: k.A.


Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen EC-Verbandes und des Born-Verlags.