26.06.2016

k.A.

k.A.

Trotzreaktion

Der Psalmbeter muss die Erfahrung machen, dass es den Menschen, die nichts von Gott wissen wollen, viel besser geht als ihm selbst. Er fragt sich und auch Gott, wie das sein kann und ist zuerst voller Unverständnis. Mir geht es manchmal auch so, dass ich mich frage: Wie kann das sein? Wie kann Gott zulassen, dass Menschen, die ihm folgen, krank werden, früh sterben oder arbeitslos sind? Und andere, die nichts mit ihm zu tun haben wollen, sind gesund, verdienen viel Geld und haben ein schönes Leben? Auf diese Fragen gibt es aber leider keine befriedigende Antwort. Das Einzige, was wir machen können, ist, uns ein Beispiel an dem Psalmbeter zu nehmen. Und gerade in Situationen des Zweifelns und Fragens Gott trotzig im Gebet zu sagen, was uns bewegt. Ihm unsere Anliegen entgegenwerfen. Denn woher sonst sollte uns Hilfe kommen, als von dem, der das Leben selbst ist! Wohin sonst sollten wir gehen, als zu dem, der alles in seiner Hand hat und uns  verspricht, dass er immer bei uns ist? Er will uns leiten und uns in Ehren annehmen, darauf können wir vertrauen! Und darauf können wir ihn auch immer ansprechen!

Psalm 73

Lesestipp: k.A.


Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen EC-Verbandes und des Born-Verlags.